26.10 l34 resistance soli-party


Party, Cinema, Performances, Küfa and Workshops soli for the anarcha queer feminist house Liebig 34.

18:00 Workshops: BDSM, Soli Tatoo

20:00 – 0:00 silk print workshop

21:00 Cinema: „Ulrike´s Brain“ by Bruce LaBruce
22:30 Cinema: „The Misandrists“ by Bruce LaBruce
0:00 Cinema: „The Raspberry Reich“ by Bruce LaBruce

21:00 Performances with Maria Basura, Sabine Jay, Marla, Nansea, La Paross, Eva Clumsy, Bleach B, Anthony De Bono, Suicide Propaganda, Karl Marx Sassy

23:00 Dj´s: Schatten Voraus, Ludi Oktokreuz (Dis/Tanz) – Foxxfaction (female*Hip Hop) – Elon Masc (FactoID) – Jesse G (Hardwax Deep Trouble) – DJ Fätti Fätti Bumm Bumm (Eurotrance Desaster)

Wut-Kundgebung gegen Verdrängung der Padovicz-Mieter*innen

Donnerstag, 25. Oktober
15:30 Uhr, Kurfürstendamm 178/179 (Olivaer Platz, nahe U2-Adenauer Platz)

Padovicz macht bereits seit den 90er Jahren als Käufer und Modernisierer ganzer Wohnblöcke von sich reden. Eng verknüpft mit dem Berliner Senat war er einer der großen Profiteure der öffentlichen Sanierungsförderungen im Rahmen des Stadtumbaus der 2000er Jahre. Kommunale Wohnungsbaugesellschaften wie die WBF, verkauften ihm für Spottpreise ihre Bestände. Die Folgen für Mieter*innen waren, und sind, verheerend: Mieterhöhungen, Zerstörung sozialer Strukturen und letztlich Verdrängung. Die von Padovicz beauftragten Hausverwaltungen (Factor, Vivo und Neumann) verweigern die Instandhaltung und erhöhen beständig Kaltmiete und Betriebskosten. Auch alternative Lebensräume, Clubkultur und Kleingewerbe bleiben vom Profitstreben nicht verschont. Die Politik duldet – uns reicht es!
Wir, Padovicz-Mieter*innen wehren uns gegen das Geschäftsgebaren der Unternehmensgruppe Padovicz. Diesmal direkt vor dessen Firmensitz am Kurfürstendamm 178/179. Auf der Kundgebung soll all denen Raum und ein offenes Ohr geboten werden, die Erfahrungen mit diesem Vermieter sammeln mußten. Erzählt eure Geschichten oder schickt sie uns, damit wir sie öffentlich vortragen können. Bleibt nicht alleine damit.

Bringt Kochtöpfe und Löffel mit: Wir machen Lärm gegen Verdrängung!

https://padowatch.noblogs.org/

Bad taste & trash party

ab 21 Uhr, Kadterschmiede
Endlich wieder Bad taste & Trash Soli-Party in der Kadterschmiede für unsere Nachbar*innen der räumungsbedrohten Liebig34! Ab 21 Uhr Infoveranstaltung zu der Lage der Liebig 34, Rigaer 94 und über die Situation von Isa und Nero. Danach: querbeet, 80er und dumpered trash mit Queerbeat, eurotrance desaster mit DJ Fätti Fätti Bumm Bumm. All night long: Karaoke und Seifenblasenmaschine. Für Bad Taste Outfit gibt es eine Überraschung, ist aber keine Pflicht.

One Struggle, One Fight – #Weide63, #Liebig34 Bleibt!

Heute waren wir gemeinsam auf der Straße weil der Pachtvertrag der Liebig34 Ende des Jahres ausläuft. Das Haus hat keine Aussicht legal bleiben zu können. Die Situation der Liebig34 steht dabei exemplarisch für den Ausverkauf der Stadt und die Verdrängung von Menschen aus ihren Wohn- und Lebensräumen.

Wir sind wütend über Eigentumsverhältnisse, über Spekulationen mit Wohnraum, über das System, den Staat, der diese Missstände stützt und verteidigt statt die Bedürfnisse von Menschen. Staatliche Strukturen stellen für uns keine Lösung dar, sie sind Teil des Systems und des Problems, das wir bekämpfen.

Wir sind wütend darüber, dass wir gezwungen werden uns unseren Vermieter*innen und Politiker*innen anbiedern zu müssen, um in unseren Häusern bleiben zu dürfen. Spekulant*innen wie die Unternehmensgruppe Padovicz entmieten Menschen und lassen gleichzeitig Häuser wissentlich leer stehen, um ihre eigene Profitmaximierung voranzutreiben, wie bis heute auch im Weidenweg 63.

Das fast leer stehende Haus wurde heute wieder mit Leben gefüllt. Die Besetzung des Weidenwegs 63 stellt sich radikal gegen den sexistisch und kapitalistisch strukturierten Wohnungsmarkt. In Solidarität mit der Liebig34 treten sie für einen anarchistischen und feministischen Nordkiez ein. Mit der Aktion macht #besetzen auf eine Situation aufmerksam, die wir jeden Tag in der Liebig34 spüren: Es braucht Wohn- und Organisierungsräume für von Diskriminierung betroffene Menschen. Ableisierten und Weißen Personen, Cis-Männern und Menschen mit deutschem Pass ist der Zugang zu schönen Wohn- und Lebensbedingungen oft vorbehalten.

Deswegen braucht es dringend antirassistisch und queer-feministisch selbstverwaltete Orte. Gerade jetzt, in Zeiten einer fortschreitenden Individualisierung und einem wieder zunehmend offenen Auftreten rechter Positionen mit rassistischen und antifeministischen Inhalten müssen wir radikale Antworten finden. Wir müssen eine Stadt von unten aufbauen. Wir müssen Eigentums- und Machtverhältnisse auf persönlicher, institutioneller und staatlicher Ebene in Frage stellen.

Solidarität mit den Aktivist*innen des Weidenweg 63!

Schluss mit der Polizeigewalt!

Gegen die Kriminalisierung von Hausbesetzungen!

Die Häuser denen, die sie brauchen!

Unsere Häuser könnt ihr räumen, aber unsere Entschlossenheit werdet ihr nur steigern!

Demo: Liebig 34 Verteidigen! Queerfemistische Kämpfe sichtbar machen! Erster Block ohne cis-Männer. 29.9.2018 um 18 Uhr am Wismarplatz

Demo: Defend Liebig34! Support Queer Feminist struggles! First block without cis-men.
29.9.2018 18:00 at Wismarplatz

Liebig34 is the only anarcha-queer-feminist housing project in Berlin. The owner Gijora Padovicz wants to evict the house when the contract ends in December 2018 and turn our home into luxury apartments. But with or without contract this house belongs to us and we will defend it. It is especially in times like this when the housing shortage is getting worse and society as a whole is facing a swing to the right and an anti-feminist backlash, that we need to combine the fights about our
houses and the fights about the city with antifascist and feminist politics. The Liebig34 is an important house: it’s a free open space where different people live collectively without cis-men, offering the possibility of multiple events and networking, and embedded in a politically active neighborhood. The Liebig34 is involved in different essential political struggles, connecting them with each other to draw attention to the fact that these different struggles are all part of the
same fight.
Let’s carry these fights on the street Together! Defend Liebig34!

Come to the demo on 29.9. 18:00 at Wismarplatz! Together we will show them that the Liebig34 belongs to us and will never be evicted. The first block will be without cis-men to make our queer-feminist fights visible.

Let’s fight our different feminist-emancipatory struggles together: come also to the anti-Erogan protests on the 28.9. 16:00 at Potsdammer Platz. Join the feminist cis-men-free block!

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Demo: Liebig 34 Verteidigen! Queerfemistische Kämpfe sichtbar machen! Erster Block ohne cis-Männer.
29.9.2018 um 18 Uhr am Wismarplatz

Die Liebig 34 ist das einzige anarcha-queer-feministische Hausprojekt in Berlin. Der Hauseigentümer Gijora Padovicz möchte mit Ablauf des Pachtvertrags im Dezember 2018 das Haus räumen lassen und luxussanieren.
Wir können und wollen nicht zulassen, dass uns dieses Haus genommen wird. Gerade in Zeiten der sich verschärfenden Wohnungsnot, des zunehmenden Rechtsrucks und gesamtgesellschaftlichen Backlashes ist es notwendig, dass stadpolitische Kämpfe mit antifaschistischen und queerfeministischen Politiken verbunden werden. Die Liebig 34 ist ein Ort an dem unterschiedlichste Menschen kollektiv und ohne cis-Männer leben. Eingebunden in einen kämpferischen Kiez ist das Haus ein besonderer Freirraum der Möglichkeiten für unterschiedliche Veranstaltungen und für Vernetzung bietet. Somit ist die Liebig 34 Teil verschiedener politisch notweniger Kämpfe und steht für deren konsequente Verbindung miteinander.
Lasst uns diese Politik, diese Kämpfe gemeinsam geschlossen auf die Straße tragen!
Liebig 34 Verteidigen!

Kommt auf die Demo am 29.9. um 18 Uhr auf dem Wismarplatz und zeigt mit uns dass wir eine Räumung der Liebig 34 nicht zulassen werden. Damit unsere queerfeminisitschen Kämpfe sichtbar werden wird der erste Block ohne cis-Männer sein.

Lasst uns unsere verschiedenen feministisch-emanzipatorischen Kämpfe verbinden: kommt am 28.9. um 16:00 am Potsdammer Platz in den cis-Männer freien Block zu den Anti-Erdogan Protesten.



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