Archiv für März 2019

Eviction Talks: Eviction, defense and campaigning experiences

Thursday 4th April – 8pm

Berlin is preparing itself for a „Year of Decisions“. Several left spaces are being forced into imminent evictions to give way for the city of the rich. All projects have announced their intention to defend themselves against the ejection. But how, by which means and with what allies? How do we win the political and concrete struggle against the eviction of our projects? With the „eviction talks“ we want to look back into different international experiences of eviction and discuss: what went well, why did some approaches fail? What happens after?

We will begin this series of discussions by seeing videos and talking about the case of the eviction of Liebig14 (2011) with those who had a direct experience.

Donnerstag 4. April 2019 // Liebig34-Bar // 20 Uhr
„Eviction Talks“: Räumungs- und Kampagnenerfahrungen

Berlin bereitet sich auf ein „Jahr der Entscheidungen“ vor. Mehrere linke Freiräume sollen weichen – für die Stadt der Reichen. Alle Projekte haben angekündigt sich gegen den Rauswurf zu wehren. Aber wie, mit welchen Mitteln und welchen Verbündeten? Wie erreichen wir den politischen und realen Erhalt unserer Projekte?
Bei den „eviction talks“ wollen wir zurückschauen, in unseren Räumungs-Erfahrungen wühlen und verschüttete Erkenntnisse wieder ausgraben. Was lief gut, was kann aus gestern, heute und für morgen gelernt werden? Und wie geht es danach weiter? Diesmal zum Fall Liebig14 (2011).

Jetzt auch CosyColdCaféTalks

Nach der Veröffentlichung unserer CosyColdKitchenTalks auf dem Blog (cosycoldkitchentalks.noblogs.org), öffnen wir nun die Türen für gemeinsame CosyColdCaféTalks. Denn wir brauchen nicht nur soft words in rough times, sondern auch safer spaces in tough times, in denen wir gemütlich zusammen kommen, uns entspannen oder uns austauschen können.

Es gibt Kaffee, Tee, Kuchen und andere Leckereien, Bücher, Zines, Gefangenenschreiben und Sonne oder Kaminfeuer.

Es gibt parallel ab 19 Uhr auch bei uns eine Küfa und es. findet von 12-18 Uhr Soli-Tättowieren für die Liebig34 statt.

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After releasing our CosyColdKitchenTalks on the blog (cosycoldkitchentalks.noblogs.org), we will open now our doors to have CosyColdCaféTalks with you. Because we not only need soft words in rough times, but also safer spaces in tough times, where we can hang out, relax and connect with each other.

There will be coffee, tea, cake and other sweets, books, zines, letter writing to prisoners and sun or chimney fire.

From 7pm there will be also Küfa and Soli-Tattooing for Liebig34 will take place from 12-6pm.

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cosycoldkitchentalks@riseup.net

Soli-Tattoo-Wochenende

Vom 29.-31.3 könnt ihr euch täglich zwischen 12-18:00 tätowieren lassen. Mindestens 50% des Umsatzes gehen dabei an die Liebig um die nahende Repression abzufedern. Wer keine Ideen hat kann sich auch ein Überraschungstattoo machen lassen. Freitag Abend wird es noch eine Info VA zur Liebig geben. Also kommt vorbei lasst euch tätowieren oder trinkt ein Bier und zeigt euch solidarisch. Die Künstler*innen sind Vogelfrei Buits Crew, Cheli Gomez Tattoo und Leute von Rostige Nadel

34h für die Liebig34

Liebig34-Vollversammlung , Sonntag 17. März 14Uhr , in der Kinzigstr 9

Warten auf den großen Knall? – Seit Anfang des Jahres ist das feministische Hausprojekt Liebig34 ohne Pacht-Vertrag. Die Räumungsklage wurde seitens des Eigentümers, Gijora Padovicz, schon eingereicht. Gerüchte machen die Runde und im Nordkiez steigt die Polizeipräsenz wieder merklich. Wir müssen uns wohl auf das Schlimmste vorbereiten und laden deshalb erneut zur Vollversammlung.
Nach einem Input zur aktuellen Situation und den Fakten gehen wir in Arbeitsgruppen zu: Aktionsformen am TagX, SoliPropaganda, HausSupport und Strategie-Debatte.

Redebeitrag 8. März vorabend Demo

Wir sind heute hier am 7. März, um zu zeigen, dass der Frauen*kampftag nicht nur am 8.März, sondern jeden Tag ist. Das bedeutet nicht nur Glitzer auf feministischen Partys sondern vor allem, dass für uns jeder Tag ein Kampf ist.
Denn selbst ohne den sexistischen Backlash und den faschistoiden Rechtsruck, den wir zurzeit erleben, bietet die patriarchale Gesamtscheiße, die uns umgiebt, genug Gründe wütend zu sein.
Auch wir in der Liebig34 spühren zurzeit in besonderem Ausmaß, was es bedeutet, wenn wirklich jeder Tag zum existenziellen Kampf, mit ungewissem Ausgang wird.
Die Räumungsklage ist raus, aber wie sind noch da, denn Feminismus bedeutet autonom zu entscheiden: Über unsere Körper, unsere Identitäten, unsere Leben und unsere Räume.
Feministische Befreiung ist für uns daher nur in einer radikalen und autonomen Praxis denkbar, die nicht im Frieden mit der Gesellschaft durch Frauenquoten oder Feiertagsfolklore erreicht werden kann.
Das Land Berlin hat den 8.März zum Feiertag gemacht. Es ist dasselbe Land Berlin das im Zweifel seine Bullen schicken wird, um dem Hauseigentümer
Padovicz Amtshilfe bei der Räumung vom einzigen selbstververwalteten anarcha-queer-feministischen Hausprojekt der Stadt zu bieten.
Doch noch wird über unsere Zukunft verhandelt. Baustadtrat Florian Schmidt sitzt am Tisch mit Gijora Padovicz. Nicht mit dabei sind die dirty Queerfeminist*innen um deren Haus es geht. Ein Eigentümer, dem die halbe Stadt gehört und ein Baustadtrat, 2 hochrangige cis-Typen, die über die Zukunft eines queer-feministischen Hauses verhandeln, als würde es ihnen
gehören und nicht den Menschen, die darin wohnen und die es nutzen. Doch wir werden bleiben und kämpfen egal wie deren Machtspiele verlaufen, denn die Frage wie viele cis-Typen es braucht, um über die Zukunft eines queer- feministischen Hausprojekts zu entscheiden ist schnell beantwortet: keinen einzigen!
In diesem Sinne: Lasst uns laut sein, lasst es krachen! Gemeinsam solidarisch auf der Staße und in unseren feministischen Freiräumen. Heute, morgen, jeden Tag. Denn es ist jeden Tag Frauen*kampftag es ist jeden Tag Tag X!

speech 8. march

8th of March, the international Womens day.

We are here today, on the 8th of March, to bring our fights to the street.
And as much as we are happy to take the streets together to make our fights visible,
one day is not the measure of our resistance, when Patriarchy is oppressing us historically and systematically every day.

This is not a single celebratory day of fighting.
Every day is a fighting day for women* and queers against patriarchal oppression
Every day women, queer, trans people are oppressed, raped, abused and discriminated against.
Every day patriarchy gives us a reason to be angry. (mehr…)

HERAUS ZUM 8.MÄRZ – INTERNATIONALEN FRAUEN*KAMPFTAG!

Lasst uns am internationalen Frauen* kampftag gemeinsam auf die Straße gehen.
Lass uns auf die Straße gehen gegen Knäste, gegen das Patriarchat, gegen die Kriminalisierung von Frauen, Trans, Inter, Non-binary und Queers und gegen die Räumung von selbstbestimmten anarcha- und queerfeministischen Räumen. (mehr…)

Liebig34 presents: CosyColdKitchenTalks – soft words in rough times

https://cosycoldkitchentalks.noblogs.org/

Lazy Sunday?

Perfect! Come around, hang out, enjoy nice fresh food and the movie
„DYKE HARD“.

Spring is coming! Reclaim Dorfplatz!

Küfa 8pm

Movie 9pm

3.3.2019