Archiv für Oktober 2020

DIE LIEBIG34 IST GERÄUMT – Aufruf zu Tag X Demo // Liebig34 is evicted. Call for day X demo 09.10.20

ENGLISH VERSION BELOW!

Es fühlt sich unfassbar an diese Worte in die Tasten zu tippen: Die Liebig34 ist geräumt.

Es fühlt sich unfassbar an diese Worte in die Tasten zu tippen: Die Liebig34 ist geräumt.
Um 7:00 begannen Robocops an Zäunen, Türen, Fenster und Barrikaden zu sägen und zu flexen und gegen 11:00 wurden dann auch die letzten Bewohner*innen der Liebig34 aus den Räumen gezerrt.
Wir sind traurig. Wir weinen. Wir sind erschöpft. WIR SIND WÜTEND.
Sie können nicht ahnen, welche Entschlossenheit sie in uns geweckt haben. Dieser Akt der Gewalt wird in einem Akt der Gegengewalt und Selbstverteidigung explodieren. Schon so viel Solidarität sind in den letzten Nächten, Monaten, Jahren passiert und hat gezeigt, was wir in der Lage sind zu tun. Diese Räumung ist ein Moment der Radikalisierung. Wir können ihn nutzen und gemeinsam unseren Hass auf diese Scheiße Ausdruck verleihen.
Auch wenn sich jetzt Presse, Politiker*innen, Bullen und Nazis an unserem Verlust ergötzen, lassen wir die Ohnmacht zu Wut werden. So viele Grenzen sind überschritten worden. Wir schreien euch NEIN in eure gehässigen Fressen. Unser Haus könnt ihr haben, unsere Leidenschaft kriegt ihr nie. Wir sind so viel mehr als dieses Haus – wir sind Anarchist*innen, Feminist*innen, Queers und Antifaschist*innen, die jetzt ihren Wut bündeln und das kapitalistische Patriarchat bis zuletzt angreifen werden.

Wir rufen zu der Demo ab 21:00 im Monbijoupark auf. Wir rufen zu dezentralen Aktionen auf. Lasst uns gemeinsamen einen wilden und chaotischen Oktober erleben!

34 Millionen Sachschaden – wir sind schon gut dabei.

Liebig34 lebt. Liebig34 kämpft.

It feels incredible to type these words into the keys: The Liebig34 is cleared.
At 7:00 a.m. Robocops started sawing and flexing fences, doors, windows and barricades and at 11:00 a.m. the last inhabitants* of the Liebig34 were dragged out of the rooms.
We are sad. We are crying. We are exhausted. WE ARE ANGRY.
They can‘t imagine the determination they have awakened in us. This act of violence will explode in an act of counter-violence and self-defense. Already so much solidarity has happened in the last nights, months, years and has shown what we are capable of doing. This eviction is a moment of radicalization. We can use it and together we can express our hatred for this shit.
Even if the press, politicians, cops and Nazis are now taking pleasure in our loss, we are turning powerlessness into anger. So many borders have been crossed. We shout NO in your spiteful eats. You can have our house, you will never get our passion. We are so much more than this house – we are anarchists, feminists, queers and antifascists who will now channel their anger and attack capitalist patriarchy to the last.

We call for the demo from 21:00 in Monbijoupark. We call for decentralized actions. Let us experience a wild and chaotic October together!

34 million property damage – we are already well on the way.

Liebig34 lives. Liebig34 fights.

Unsere Pressemitteilung vom 06.10.20

Ich verlese nun ein Statement des Liebig34 Kollektivs bezueglich des angekuendigten Räumungstermin am 09.10.20. Fragen werden am Ende des Statements von den anwesenden Anwaelten beantwortet:

In den vergangenen Jahren und vor allem Wochen wurden viele Sachen über
die Liebig 34, das anarcha queer feministische Eckhaus an der
Liebigstraße mit 30 Jahren Kollektivgeschichte, gesagt, berichtet,
gemutmaßt.
Jetzt, kurz vor dem offiziellen Räumungsversuch, werden wir selbst noch
mal ein paar Sachen sagen.

Zunächst wollen wir klarstellen, dass es sich bei der Räumung der
Liebig34, die bereits mit einem absurd hohen Polizeiaufgebot geplant
wird, um eine illegale Räumung handelt. Die Vertreter*innen des Raduga und des Mittendrin e.V. werden dazu noch genaueres sagen.

Die Illegalität der Räumung zeigen wir nicht auf, weil sie uns überrascht. Wir
zeigen sie auf, da sie die Willkür eines sogenannten Rechtsstaats
deutlich macht.
Die Räumung der Liebig34 wird in der Öffentlichkeit oft
mit der vermeintlichen Wahrung des Rechtsstaates begründet, dabei ist vor allem an
diesem Beispiel erkennbar, dass es von ökonomischen und politischen
Interessen abhängig ist, wer Gerechtigkeit in diesem Staat erfährt. Es zeigt eine Stadtpolitik auf,
die im Sinne von Grossinvestor*innen und Kapital handelt und nicht im Sinne der Menschen, die diese Stadt beleben und sie massgeblich seit Jahrzehnten gestalten.
Mit der Liebig wuerde nicht nur ein zu Hause verloren gehen, ein kultureller Ort der Begegnung, sondern auch ein zentrales Stueck Stadtgeschichte Berlins.

Dass staatliche Strukturen nicht für alle Menschen gleich wirken, sondern
sie im Gegenteil an vielen Stellen durch Repressionen und
Diskriminierung einschränken, behindern und gewalttätig sind, mussten
die meisten Menschen die in 30 Jahren auf verschiedene Weisen in der
Liebig34 Zuflucht gefunden haben, am eigenen Leib erleben. Dass die
Liebig34 versucht für diese Menschen ein Schutzraum zu sein, macht sie zu
einem einzigartigen Ort. Zu einem unersetzbaren Ort in dieser Stadt.

Denn die Liebigstraße 34 bietet seit 30 Jahren den Menschen Wohnraum und
Aufmerksamkeit, welche in der Stadt der Reichen keinen Platz haben sollen.
Das Haus ist ein kaempferischer Ort an dem sich Menschen taeglich dafuer entscheiden sich nicht anzupassen.

Die Liebig 34 ist seit 30 Jahren ein Ort für Menschen, die von
patriarchaler Gewalt verschiedenster Ausprägungen betroffen sind, die von
Trans*feindlichkeit betroffen sind und auf andere Weisen marginalisiert
werden.
In dieser ganzen Zeit hat die Liebig34 Menschen die Stalking erleben
einen Zufluchtsort gegeben, hat geflüchteten Menschen Zimmer zur
Verfügung gestellt, wohnungslose Frauen* konnten dort an die Tür klopfen
und in unserem Gästezimmer eine Weile von Kälte und Gewalt durchatmen.
Betroffene von sexualisierter Gewalt erfahren an diesem Ort Solidarität
und Schutz.
Menschen, die nicht der binären Geschlechterordnung entsprechen, oder
entsprechen wollen finden hier einen Raum zur Entfaltung, der in der
Regel in einer heteronormativ strukturierten Gesellschaft nicht
vorhanden ist. Frauen* und LGBTIQ – Menschen in prekarisierten
Lebenssituation konnten in der Liebig34 wohnen, während es sonst
aufgrund von Mietpreisen und diskriminierender Wohn- und Einzugspolitik
kaum eine Möglichkeit gab, in Berlin Fuß zu fassen.
Die Neubauprojekte dieser Strasse und dieser Stadt versprechen eine vermeintlich heile Welt, geschaffen fuer all diejenigen, die genuegend Kapital haben, um sich den realen Widerspruechen und Problemen dieser Gesellschaft zu entziehen.
Die Liebig 34 ist ein Ort an dem Menschen sich das nicht leisten koennen und wollen.

Die Liebig34 ist über die Jahre ein Ort geworden, an dem
Menschen sich selbst organisieren und gemeinsam anarchistische und feministische
Utopien entwickeln konnten, wie ein Leben ohne patriarchale und strukturelle Gewalt
aussehen könnte. In Berlin gibt es kaum noch Möglichkeiten für Menschen
sich selbst in dieser Form des solidarischen Miteinanders zu
organisieren. Und vor allem ist die Liebig ein Haus, in dem sich ausschließlich
LGTBIQ Menschen auf diese Art und Weise organisieren einzigartig.
Wenn es geräumt wird, ist es nicht ersetzbar.
Immer weniger solcher einzigartigen Orte, die Berlin zu ihrem Image als
vielfältige und kulturell diverse Stadt verhelfen, existieren noch,
sondern sie müssen Luxusbauten und Kapitalanlagen weichen.
Die Liebig34 behindert durch ihre bloße Anwesenheit die voranschreitende Verdrängungsdynamiken
im Nordkiez, die verheerende Auswirkungen auf die meisten
Anwohner*innen hat. Viele alteingessene Bewohner*innen mussten bereits
wegziehen. Andere bangen mit anstehendem Räumungstermin unseres Hauses um ihre eigene Existenz im Kiez.
Der Dorfplatz und die Liebig sind ein Ort fuer viele Menschen, die in der Stadt der Reichen keinen Platz finden.
Ein Angriff auf dieses Haus, ist ein Angriff auf all diese Menschen.

Als Anarchist*innen, als Feminist*innen und als Antifaschist*innen sind wir in Konflikt und Konfrontation mit diesem kapitalistischen Staat und seinen Repressionsorganen. Deshalb fordern wir keine Loesung von oben sondern Anseatze von unten.

Die Liebig34 ist seit 30 Jahren fester Bestandteil dieses Kiezes.
Sie hat ihn mitgestaltet, unterhalten, hat anggeeckt und Widersprüche aufgezeigt.

Die Liebig34 ist Sand im Getriebe der fortschreitenden Gentrifizierung.
Sie ist bunt, sie ist widerständig, sie ist eine Überleberin, die tapfer
weitermacht, obwohl sie immer wieder Angriffen von außen ausgesetzt ist.
Ob Schikanen der Polizei, sexistische Gewalt, Brandanschläge oder andere
Übergriffe von Nazis – die Liebig34 gibt nicht auf. Sie bleibt sich
treu, trotz Zermürbungsversuchen seitens Polizei und politischen
Machtkämpfen um profitablen Stadtraum.
In Berlin gibt es aktuell eine skrupellose Räumungswelle gegen
selbstorganisierte Projekte, die sich verheerend auf die Kieze auswirken werden.
Nach der Räumung des Syndikats in Neukoelln, wurde nun auch gegen die Kneipe Meuterei und das selbsorganisierte Jugendzentrum Potse ein Räumungstitel erwirkt.

Dass es darauf eine starke Reaktion gibt und diese Orte auf
verschiedene Weisen verteidigt werden, kreativ bis militant, ist nicht
verwunderlich, sondern schlicht und ergreifend notwendig.
Hier bangen Menschen sowohl um Wohnraum, als auch kollektive Orte fuer Organisierung und Solidarität, aber auch um die Zukunft dieser Stadt.
Denn wenn diese Häuser und Projekte erstmal weg sind, können wir sie
nicht wieder zurückholen. Die Liebig34 ist ein Symbol für eine Stadt von
unten, ein Symbol für Solidarität und Freiheit, es geht um Zusammenhalt,
um queeres Leben, um feministische Kämpfe. Die Liebig ist Geschichte Berlins, sie ist Teil
der feministischen Geschichte dieser Stadt, Teil der Besetzer*innen Geschichte,
ihre Wände erzaehlen von 30 Jahren Kreativität, Unangepasstheit und Solidarität.

In Zeiten erstarkender rechtskonservativer und neo-faschistischer
Angriffe stellt sich die Liebigstr. 34 gegen rassistische Gewalt, wehrt
sich aktiv gegen rechte Strukturen und steht ein für Vielfalt und
Toleranz.
Vor allem ist die Liebig34 ein Ort, der das Leben so vieler Menschen
geprägt hat. Die vielen verschiedenen kreativen Solidaritätsbekundungen
die dem Haus jedem Tag aus allen Ecken der Welt zugetragen werden,
zeigen deutlich, wie viele Menschen sich mit den Kämpfen und Ideen der
Liebig34 identifizieren und wie schmerzlich der Verlust durch eine
Räumung wäre.

Die Räumung der Liebig34 ist ein Gewaltakt, denn Menschen
gewaltsam ihren Wohn- und Schutzraum zu nehmen, ist menschenverachtend.
Doch die Liebig34 ist nicht einfach nur Haus, das bewohnt wird, die Liebig34
ist ein Haus das geliebt und gelebt wird, Tag fuer Tag, seit 30 Jahren.
Und Orte, die man liebt, gibt man nicht so einfach auf.
Man kämpft für sie, mit allen Mitteln. Mit allen Kräften.
Und genau das werden wir machen. Wir werden dieses Haus nicht freiwillig
hergeben, sondern jeden Teil unserer in Beton manifestierten Utopie
verteidigen.

Die Liebig34 lebt. Die Liebig34 bleibt.

Updates TagX – 9.10.20 – Updates DayX

Liebig34: Informationen zum Tag X (09.10.20)

English version below.

Manche Informationen wollen oder können wir noch nicht veröffentlichen. Wir werden diesen Text auf dem neusten Stand halten und vermerken wenn es der letzte Stand ist.

AKTIONSKARTE siehe twitter & ticker.

Grundsätzlich:

Lasst uns Chaos stiften, sichtbar sein und die Räumung der Liebig34 verhindern. In der Nähe vom Haus wird es mehrere Kundgebungen geben. Eine wird am Bersarinplatz sein, die zweite vor der Rigaer 94. Womöglich wird es noch eine dritte Kundgebung geben. Die Kundgebungen werden ab um 3 Uhr angemeldet sein. Obwohl die Räumung um 7 Uhr angekündigt ist, hat die Erfahrung gezeigt, dass die Cops Stunden früher anfangen. Um die Logistik der Cops zu brechen ist es gut früh aufzustehen.
Lasst uns eine Dynamik schaffen, die die Versuche von den Cops an das Haus zu kommen vereitelt. Um zu wissen wo es gut ist zu sein, wird es Infos bei den Kundgebungen, von der mobilen Infostruktur und am Infopunkt geben. Infos wird es auch online geben, lest dazu aber bitte den Text zu Smartphones & Aktionskommunikation : twitter.com/liebig34bleibt/status/1312417182442311680?s=19

Ideen gegen den Räumungsversuch:

  • Laut und dreckig sein – den Kampf sichtbarer machen
    • auf Töpfe schlagen (generell Krach machen)
    • Parolen rufen
    • Wände verschönern
    • Cops anpöbeln
  • Sitzblockaden
  • Materialblockaden
  • dezentrale Aktionen

Infrastruktur:

angemeldete Kundgebungen ab Freitag 2 Uhr morgens

  • 1. Rigaer 94
  • 2. untere Liebigstraße, vor dem Seniorenheim
  • 3. Bersarinplatz
  • Info-Ticker:

    Ermittlungsausschuss (EA):

    • +49 30 6922222

    Im Falle von Festnahmen. Kümmert sich um Anwält:innen und koordiniert sich mit dem Gesa-Support. Sagt nur euren Namen, euer Geburtsdatum, ggf. wo ihr festgehalten werdet und ob wem Bescheid gesagt werden soll.
    Wenn ihr Festnahmen beobachtet, fragt die betroffene Person nach diesen Daten und gebt sie dem EA weiter.

    Gesa-Support:

    • Gesa Support Nummer wird bald online sein
    • Kümmert sich um Support an den Gefangenensammelstellen (Gesa), empfängt euch nachdem ihr frei gelassen wurdet.

    Sanis:

    • Sani-Punkte im: Fischladen (Rigaerstrasse 83) , Infopunkt, Bersarinplatz (Kundgebung) und Out-of-Action Punkt
    • Kümmern sich um Verletzungen.

    Infopunkt

    • Wird am Tag vorher Mittags bekannt gegeben
      • Infos die dazu jetzt schon zu finden sind, sind nicht aktuell
    • Infos, Klos, Wasser, Toiletten, Sanis, KüfA

    Out of Action Punkt

    • Wird am Tag vorher Mittags bekannt gegeben
      • Infos die dazu jetzt schon zu finden sind, sind nicht aktuell
    • Infos, Ruhe, Klos, Wasser, warme Getränke, KüfA

    Anti-Repression
    Infos folgen bald.

    Im Falle einer Räumung

    • Tag X Demo (angemeldet) der Interkiezionalen | 09.10. | 21 Uhr | Monbijoupark (mehr Infos)
    • Dezentrale Aktionen

    Sonstiges

    • Es wird eine mobile Infostruktur geben, die euch den frühen Morgen und Tagsüber Infos weitergeben wird.
    • Das Wetter sieht ganz ok aus. Am frühen Morgen 10°, über den Tag an die 18°. Regenwahrscheinlichkeit gegen Null. Bedeckter Himmel.

    Passt auf einander auf, lasst euch nicht erwischen!

    Liebig34: Information about Day X (09.10.20)

    Some information we do not want or cannot publish yet. We will keep this text up to date and make a note when it is the last version.

    ACTION MAP COMING SOON.

    In general:

    Let us create chaos, be visible and prevent the eviction of Liebig34. There will be several manifestations near the house. One will be at Bersarinplatz, the second before Rigaer 94, and there may be a third manifestation. The manifestations will be registered starting at 3am. Eventhough the eviction is announced for 7am, experience shows that the cops also start hours earlier. To break the logistic of the cops it is thus good to get up early.
    Let us create a dynamic that will thwart the attempts of the cops to get to the house. To know where it is good to be at, there will be information at the manifestations, from the mobile info structure and at the info point. Infos will also be available online, but please read the text about smartphones & action communication : twitter.com/liebig34bleibt/status/1312417182442311680?s=19

    Ideas for stopping the eviction attempt:

    • Being loud and dirty – making the struggle more visible
      • Drum with pots and pans (generally make noise)
      • Shout slogans
      • Beautifying walls
      • Bully cops
    • Seat Blockades
    • Material blockades
    • decentralized actions

    Infrastructure:

    registered manifestations from friday 2am on

  • 1. Rigaer 94
  • 2. down Liebigstraße, in front of the Seniorenheim
  • 3. Bersarinplatz
  • Info ticker:

    Legal Support (EA):

    • 49 30 6922222

    In case of arrest. Takes care of lawyers inside and coordinates with Gesa support. Just tell us your name, date of birth, where you are being held and if you want to be informed.
    If you observe arrests, the person concerned will ask for these data and pass them on to the EA.

    Gesa Support:

    • Gesa support number will be online soon
    • Takes care of support at the prisoner collection points (Gesa), receive you after you are released.

    Medics:

    • Sani-Points in: Fish Shop (Rigaerstrasse 83) , Infopoint, Bersarinplatz (rally) and Out-of-Action Point
    • Take care of injuries.

    Info point

    • Will be announced the day before at noon
      • Information that can already be found out there is not up-to-date
    • Info, toilets, water, toilets, sanis, KüfA

    Out of Action Point

    • Will be announced the day before at noon
      • Information that can already be found out there is not up-to-date
    • Info, rest, toilets, water, warm drinks, KüfA

    Anti-Repression

    Info will follow soon.

    Afterwards:

    • Day X Demo (registered) of the Interkiezionale | 09.10. | 21 Uhr | Monbijoupark (more info on interkiezionale.noblogs.org/Tag-X)
    • Decentralized actions

    Other infos:

    • There will be a mobile info structure that will provide you with information early in the morning and during the day.
    • The weather looks quite ok. Early morning 10°C, during the day about 18°C. Probability of rain towards zero. Overcast sky.

    Watch out for eachother, don‘t get caught!