Homophobie in Berlin

25.11.2011 TANK GRRRL FETISH-Soliparty für Liebig34

„Tank Grrrl Fetish“-wear your favourite tank girl fetish!!
mit Respect my Fist (all style HCpunk ,Berlin)
Kenny Kenny Oh Oh (grrrlpunk, Leipzig/Berlin)
I.U.N.K.S. (experimental punk mit performance, Berlin).
Danach noch Female Fronted Disko!Von Rock´n´Roll bis Digital HC!!
Mit überraschungscocktailbar!
Dress up of course wanted!;)

TANK GRRRL


Ho­mo­se­xua­li­tät & Ho­mo­pho­bie in der Neo­na­zi­sze­ne

So., 4. April, 19 Uhr lei­der hat sich ein feh­ler durch alle Druck­sa­chen ge­zo­gen das rich­ti­ge Datum für die­sen Ter­min ist der 14. April um 19 Uhr
Tante Horst, Ora­ni­en­stra­ße 45 (nahe U-Bhf. Kott­bus­ser Tor)

In der Ver­an­stal­tung sol­len ver­gan­ge­ne und ak­tu­el­le De­bat­ten in der Neo­na­zi­sze­ne nach­voll­zo­gen, die Be­deu­tung des ho­mo­pho­ben Dis­kur­ses be­leuch­tet und mög­li­che Ur­sa­chen und Ur­sprün­ge pro­ble­ma­ti­siert wer­den.
Ver­an­stal­tet vom An­ti­fa­bünd­nis Süd­ost (ABSO) und Au­to­no­me Neu­köll­ner An­ti­fa (ANA)

*DURCH DIE BLUME – Klangskulptur gegen Homophobie und Transphobie*

Ausstellungseröffnung im Rathaus Schöneberg am Donnerstag, 21.Januar um 19h! (John-F.-Kennedy Platz)

Die Gewalt gegen Lesben, Schwule und Trans* nimmt zu. Berichte von Angriffen und Pöbeleien auf offener Straße häufen sich. Wenn es um die Frage nach den Tätern und Ursachen geht, geraten zunehmend männliche Jugendliche mit migrantischem Hintergrund in den Fokus. Von Türken und Arabern ist die Rede und einer misslungenen Integration. Vergessen wird dabei, dass es noch gar nicht lange her ist, da hierzulande Homosexuelle und Menschen mit einer anderen Geschlechtsidentität ganz offiziell verfolgt und gedemütigt wurden. Und dass die Opfer dieser homofeindlichen Justiz noch heute auf ihre Rehabilitation warten. Noch weniger bekannt ist, dass Menschen, die sich selbst als trans* erleben, nach wie vor pathologisiert werden. Wer seinen Namen oder gar Personenstand ändern möchte, muss sich per Gesetz einer Prozedur unterziehen, die menschenunwürdig und diskriminierend ist. Und immer noch hat das Verbot der sexuellen Diskriminierung keinen Weg ins Grundgesetz geschafft.

Wir sagen das *DURCH DIE BLUME*. Weil das schon immer einfacher war. Damals, in den 1950er Jahren ebenso wie heute. Wir stecken Blumen in eine Bodenvase der besonderen Art und schicken sie auf Reisen. Durch Rathäuser und an Orte, wo ihnen Öffentlichkeit garantiert ist. Denn einige ihrer Blüten können noch reden. Auf Knopfdruck erzählen sie von vergangener und gegenwärtiger Diskriminierung aber auch vom Aufbegehren dagegen. Es sind persönliche Geschichten, kleine und große. Erlebnisse aus der Vergangenheit, die bis heute nachwirken, vor allem aber auch Geschichten aus dem Alltag, hier und heute.

Die Blumenvase wird jeweils einen Monat in verschiedenen Bezirken Berlins stehen. Jede neue Aufstellung ist mit kleinen Vernissagen
verbunden, zu denen wir Künstler_innen einladen.

*ab 21.1.2010 vier Wochen im Rathaus Schöneberg, Foyer*
*21.01.2010 19 Uhr Präsentation der Bodenvase* *mit Lulu Belinda, Berlin und Lorenzö „Ordinary People Project“, Paris *

Folgende Termine:

ab 12.3.2010 vier Wochen im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Neukölln
ab 7.5.2010 vier Wochen im Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf

Weitere Termine und Orte sind in Vorbereitung.

Informationen und Kontakt:
http://durchdieblu.me
Christian Find 0175 / 591 17 31

Homophober Überfall in Berlin

indy deutschland

Wieder einmal ist es in Berlin zu einem homophoben Überfall gekommen – Gesundbrunnen.
Mann beleidigt, geschlagen und getreten
Mitte
Wieder einmal ist es in Berlin zu einem homophoben Überfall gekommen, während es in Ostberlin vor allem rechte Jugendliche sind, haben die Täter in Westberlin meistens einen migrantischen Hintergrund, sind sozialisiert in sehr patriarchalen Kulturmustern und beeinflusst von traditionellen und semi-islamischen Vorstellungen von Geschlechterordnung.
Im Wedding nun jedenfalls folgendes:

Polizei Berlin # 3277
Mann beleidigt, geschlagen und getreten

Zwei Unbekannte beleidigten einen 34-Jährigen gestern Abend in Gesundbrunnen und griffen ihn anschließend an. Das Opfer war gegen 19 Uhr 50 von den Männern in der Ackerstraße wegen seiner sexuellen Orientierung angepöbelt worden. Kurze Zeit später bedrohten ihn die Täter, schlugen ihn zu Boden und traten auf ihn ein. Als es dem 34-Jährigen dennoch gelang, die Polizei zu alarmieren, ließen die Schläger von ihm ab und flüchteten. Das leicht verletzte Opfer lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.




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