Archiv der Kategorie 'Queer - Feminism (Berlin)'

Ho­mo­se­xua­li­tät & Ho­mo­pho­bie in der Neo­na­zi­sze­ne

So., 4. April, 19 Uhr lei­der hat sich ein feh­ler durch alle Druck­sa­chen ge­zo­gen das rich­ti­ge Datum für die­sen Ter­min ist der 14. April um 19 Uhr
Tante Horst, Ora­ni­en­stra­ße 45 (nahe U-Bhf. Kott­bus­ser Tor)

In der Ver­an­stal­tung sol­len ver­gan­ge­ne und ak­tu­el­le De­bat­ten in der Neo­na­zi­sze­ne nach­voll­zo­gen, die Be­deu­tung des ho­mo­pho­ben Dis­kur­ses be­leuch­tet und mög­li­che Ur­sa­chen und Ur­sprün­ge pro­ble­ma­ti­siert wer­den.
Ver­an­stal­tet vom An­ti­fa­bünd­nis Süd­ost (ABSO) und Au­to­no­me Neu­köll­ner An­ti­fa (ANA)

8. März 2010 – Berichten

Der 8. März ist UNSER Tag. Alle anderen Tage im übrigen auch!

Am 8. März gab es dieses Jahr in Berlin eine Frauen-Lesben-Transgender-Demo zum Frauenknast in Pankow, um den Frauen, Lesben, Transgendern drinnen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind. Die Demo stand unter dem Motto: „Wir grüßen alle kämpfenden Mädchen, Frauen, Lesben, Transgender, sichtbar und unsichtbar, auf der Straße, zuhause, in Schulen und Betrieben, auf dem Arbeitsamt, im Knast, in der Psychiatrie und im Exil!“ Nach der Kundgebung mit Infostand auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Pankow in der Florastraße zogen die ca. 250 FrauenLesbenTransgender in bester Stimmung in die Arkonastraße vor den Frauenknast. Aus der Demo wurden Parolen gegen Patriarchat und Repression gerufen. Einige gefangene Frauen winkten der Kundgebung zu – sie wurden in verschiedenen Sprachen gegrüßt. Es gab Redebeiträge zur Situation von Transgendern, Grüße von kämpfenden Frauen aus Kurdistan, einen Bericht einer griechischen Frau über Schwefelsäure-Angriffe auf Frauen – und einen Redebeitrag gegen das Knastsystem. Nächtliche Aktionen gegen die Ausbeutung von Arbeitnehmer_innen bei Schlecker wurden erwähnt. Als Gruß an die „Frauen in aller Welt“ und für die Frauen im Knast stiegen dann hunderte bunter Luftballons mit brennenden Wunderkerzen in den schwarzen Himmel auf. Es war eine schöne und solidarische Demonstration. Sexistische Attacken während und nach der Demo machen deutlich, wie wichtig eine FrauenLesbenTransgender-Organisation zum 8. März auch heute immer noch ist.
indy artikel – Berlin: Demobericht & Diskussion zum 8. März
Neues Deutschland artikel – Neuer feministischer Schwung – 03.03.2010

Kurdistan
Der Weltfrauentag 8. März wurde mit Aktionen in verschiedensten Provinzen gefeiert. Auf Kundgebungen in Istanbul, Mersin, Diyarbakır, Şırnak, Hakkari, İzmir und Adana demonstrierten Frauen die Wichtigkeit von gemeinsamem Widerstand.
indy artikel

Argentinien
Die radikale Linke in Argentinien organisiert eine Demonstration in Buenos Aires zum Frauenkampftag. Ein Gespräch mit Andrea D‘Atri, Sprecherin der argentinischen Frauenorganisation „Pan y Rosas“ (Brot und Rosen), die mit der „Partido de los Trabajadores Socialistas“ (Sozialistische Arbeiterpartei) verbunden ist.
indy artikel

Nürnberg

Am Montag dem 8. März demonstrierten knapp 170 Menschen gegen Sexismus und Patriarchat in der Nürnberger Innenstadt.
indy artikel
mehr auf http://frauenkampftagnbg.blogsport.de/

Göttingen
Im Kontext des 8. März , dem Weltfrauentag fand heute der zweite bundesweite Aktionstag gegen das islamistische Regime in Iran statt. Die Unterdrückung der Frau stellt nach wie vor eine der zentralen Säulen der „islamischen Republik Iran“ dar. In Göttingen gab es dazu eine Kundgebung unter dem Motto: „Kampf der islamischen Republik Iran – Marg bar jomhuri-ye eslami!“, die von etwa 50 TeilnehmerInnen besucht wurde.
indy artikel

Grenoble
1 FrauenHausbesetzung + Plakataktionnen
mehr auf grenoble.indymedia.org

2. vernetzungstreffen und infoveranstaltung zur vorstellung des queer-feministischen landprojekts

liebe alle!

wir laden sehr herzlich ein zum:

2. vernetzungstreffen und infoveranstaltung zur vorstellung des queer-feministischen landprojekts. yeah. und zwar am 14.3. um punkt 12uhr im faq-laden in der jonasstraße 40 – berlin-neukölln – ubahn leinestraße u8

wir wollen unser projekt vorstellen und hoffen euer interesse zu wecken
wir suchen leute die mitmachen wollen und leute die unterstützen wollen bzw sich mit uns vernetzen wollen
wir werden das zukünftige objekt vorstellen
wir werden erzählen wie weit unsere planung ist
wir zeigen euch bilder..

also…kommt vorbei…bringt kuchen und kekse mit und viele freund_innen und die nummer unseres spendenkontos wird bekannt gegeben..es lohnt sich also zu kommen…

Erstes offenes Interessent_innen-Treffen im f.a.q-Infoladen

Hallo,

Ende Oktober letzten Jahres hat der f.a.q*-Infoladen (*feministisch-antisexistisch-queer) in Berlin Neukölln eröffnet. Der Laden versteht sich als Treffpunkt und Ort der Vernetzung für Gruppen und Einzelpersonen die sich als feministisch, antisexistisch und/oder queer verstehen.

Diesen Monat wollen wir euch zum ersten offenen Interessent_innen Treffen am 13.März um 16h in der Jonasstr. 40 in Neukölln einladen.
Bei diesem Treffen werden wir, die Laden-Gruppe, den Laden und die Möglichkeiten diesen zu nutzen und am Projekt zu partizipieren vorstellen. Es wird Raum für Fragen, eure Ideen und Diskussionen geben.

Wir freuen uns auf euch!

Eure f.a.q – Orgacrew

f.a.q. Infoladen
Jonasstr. 40
12053 Berlin
zwischen S&U Hermannstrasse und U Leinestrasse


www.as-laden.info

kontakt [at] as-laden [dot] info

Berlin – Frauen-Lesben-Trans-Demo zum Frauenknast. 8. März 2010

8.März 18 Uhr S-Bahn Pankow

Frauen-Lesben-Trans-Demo zum Frauenknast.
WOMEN-LESBIAN-TRANS DEMO TO THE WOMEN´S JAIL.
FEMME-LÈSBIENNE-TRANS DÉMO À LA PRISON DE FEMMES.
KADIN HAPISHANESINE KADIN-LEZBIYEN-TRANS YÜRÜYÜSÜ.

Es geht ein Märchen durch die Welt… Die Emanzipation scheint heute, wenn Frau nur will – zumindest hier in der kapitalistischen „ersten“ Welt-verwirklicht. Die unterdrückte Frau gibt’s anderswo, Homo- und Transphobie sowieso. Mit Kriegen, im Paket der kapitalistischen Wirtschaftsordnung, Zivilisation und Demokratie soll sie nun auch noch den anderen beigebracht werden. Was für eine schöne neue Welt!

Immer noch stellen Frauen einen hohen Anteil der Gering- Verdiener/innen und werden bei gleichen Qualifikationen schlechter als ihre männlichen Kollegen bezahlt. Obwohl manche Frauen in beruflichen Positionen aufsteigen, wird schlecht bezahlte und schlecht angesehene Arbeit immer noch von denjenigen gemacht, die arm sind, wenig Bildung und/oder migrantischen Hintergrund haben.

Immer noch arbeiten Frauen in unsicheren Verhältnissen und sind betroffen von sexualisierten Belästigungen und Gewalt. Und Frauen können zusätzlich unter komplexeren Unterdrückungsmechanismen leiden, wenn sie zum Beispiel die Landessprache nicht sprechen, keine Papiere haben, „anders“ aussehen, lesbisch, Transsexuell, Transgender oder Intersexuell sind…

Immer noch werden Frauen wie Männer konstant zum klassischen Rollenverhalten erzogen, welches ihnen sagt, wie sie zu sein haben, wen sie zu lieben haben und dass es jenseits von den zwei vorgegebenen Geschlechtern „Mann“ und „Frau“ keine gesellschaftliche Anerkennung gibt.

Immer noch werden Frauen permanent auf die herrschenden Schönheitsnormen getrimmt und stecken selbst viel Zeit und Energie in die alltäglichen Strategien, um sich dem Ideal aus der Werbung anzunähern und gehen zum Beispiel bei Essstörungen und Diäten an die eigenen Grenzen.

Immer noch werden Frauen als Sexualobjekte wahrgenommen und belästigt und ausgebeutet.

Immer noch sind es in erster Linie sozial und ökonomisch benachteiligte Frauen, die von Repression betroffen sind und nicht die Mittel und Möglichkeiten haben, sich dem Knastsystem zu entziehen.

Frauen, die nicht an die gesellschaftlichen Rollen und Normen sich anpassen wollen oder können, landen schnell in der Psychiatrie oder im Knast. Wir gehen heute zum Knast Pankow, weil wir zeigen wollen, dass die Frauen drinnen nicht allein sind.

Jede von uns ist vom Knast bedroht. Wir müssen die Mauern sprengen, die uns trennen. Weil: DIESES MÄRCHEN IST NICHT UNSER! Jeder einzelne Kampf ist wichtig, überall, und gemeinsam sind wir stark!

Wir grüßen alle kämpfenden Mädchen, Frauen, Lesben, Transgender, sichtbar und unsichtbar, auf der Straße, zu Hause, in Schulen und Betrieben, auf dem Arbeitsamt, im Knast, in der Psychiatrie und im Exil.

Warum ist der 8. März Internationaler Frauentag? Frauen kämpf(t)en für Wahlrecht, bessere Arbeitsbedingungen und Emanzipation. Am 8. März 1857 streikten in New York die Textilarbeiter_innen gegen die schlechten Arbeitsbedingungen.

In New York, Manhattan, St. Petersburg, um nur einige Städte zu nennen, kämpften Frauen aktiv in den Fabriken. 1910 rief die Zweite Internationale Sozialistische Frauenkonferenz den Frauentag aus.

1921 wurde sich für das Datum des Petersburger Frauenaufstandes von 1917, dem 8. März, als internationalen Frauentag entschieden. Mit Beginn der Frauenbewegung ab den 60ziger Jahren in den westeuropäischen Ländern ist der Tag wieder als Kampftag aufgegriffen.

Hier das Aufruf in polnisch, deutsch, englisch, französisch, türkisch
Here the call in polish, german, english, french, turquish