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LIEBIG 34 MUST STAY!

We are Liebig 34, a self-organised anarcha queer feminist house project in Berlin-Friedrichshain made of different collectives: the infoladen „Daneben“, the-queer-feminist living-project Liebig34 and the queer feminist eventspace L34-Bar.

40 people from all over the world with different backgrounds and gender identities collectively live together whitout cis-men, trying to create a “safer political space“ without hierarchies, a space where we try to develop, extend and exert anti-patriarchal practices, where we reflect power structures, privileges and where we empower each other.

Liebig 34 was squatted in 1990 and later legalized like many other houses in east-Berlin.
After the failed attempt to buy the house collectively, a contract was made for 10 years.

Now, december 2018, our contract is coming to an end.

Our house, like over 200 others around Friedrichshain, is owned by Gijora Padovicz and his company Siganadia Grundbesitz GmbH, famous for the systematic buying, eviction and destruction of houses and houseprojects for commercial profit in detriment of affordable housing spaces for all.

L34 is one of the few political anarcha queer feminist house projects in the world without cis men, working actively against sexism, discrimination and systematic oppressions. Spaces like this are needed. The Dorfplatz, Infoladen and Bar are important meeting points for the coming together of different political fights against the repressive system. Particularly in the current political context where the right wing is moving forward towards a historically strong reactionary position against feminism, non traditional binary roles, abortion and immigration.

Many projects have already been evicted. Many others are in the process of being so.
Don t let them take another house.

It is not only houses that disappear with evictions but forms of self organization, diversity and political resistance which also disappear with the houses. We are all affected by gentrification.

We will fight to keep our house and we need your support to do it.

Make a banner, write a suport text, spread the information. Make a soli event, donate some money for lawyers and anti-repression expenses, make a massive action of sending letters to Padovicz offices. Be creative. Get organized against capitalism and patriarchy!

WE WILL FIGHT!
L34 RESISTS!

LIEBIG34 BLEIBT!

Die Liebig34 ist ein selbstverwaltetes, anarcha-queer-feministisches Hausprojekt in Berlin-Friedrichshain bestehend aus drei verschiedenen Kollektiven: dem Infoladen „Daneben“, dem Veranstaltungsraum „L34-Bar“ und dem Wohnprojekt.

Hier wohnen um die 40 Menschen aus verschiedenen Ländern mit diversen Hintergründen und Gender-Identiäten kollektiv zusammen ohne cis-Männer. Dabei versuchen wir einen hierarchiefreien „safer space“ zu schaffen, der uns Raum zum Entwickeln und Anwenden von feministischer Praxis gibt, der uns hilft Machtstrukturen und Privilegien zu reflektieren und uns die Möglichkeit gibt uns gegenseitig zu empowern.

Die Liebig34 wurde 1990 wie auch viele andere Häuser in Berlin besetzt und später legalisiert. Nach einem leider gescheiterten Versuch das Haus kollektiv zu kaufen, wurde ein Pachtvertrag für 10 Jahre aufgesetzt.

Im Dezember 2018 endet dieser Vertrag!

Das Haus gehört wie auch über 200 andere in und um Friedrichshain Gijora Padovicz und einem seiner Unternehmen Siganadia Grundbesitz GmbH, die bekannt sind für das
systematische Aufkaufen, Räumen und Zerstören von Häusern, Hausgemeinschaften und Hausprojekten, um daraus einen höheren kommerziellen Profit zu ziehen. Mit diesem Vorgehen geht immer mehr erschwinglicher Wohnraum in Berlin verloren.

Unser Wohnprojekt gehört zu den wenigen anarcha-queer-feministischen Projekten ohne cis-Männer und ist ein Ort, der gebraucht wird, um aktiv gegen Sexismus, Diskriminierung und Unterdrückung vorzugehen. Der „Dorfplatz“ vor dem Haus, der Infoladen und die Bar sind wichtige Treffpunkte, um sich für verschiedene politische Kämpfe und gegen repressive Strukturen zu organisieren. Vor allem jetzt mit dem Zuwachs rechter Positionen, die vermehrt ihre konservativen, rassistischen und antifeministischen Ideologien verbreiten.

Viele Projekte wurden schon geräumt und zerstört, viele werden es bald. Wir können nicht zulassen, dass uns ein weiteres Haus genommen wird.

Denn es ist nicht nur das Haus, das uns genommen wird bei einer Räumung, sondern auch Formen von Selbstverwaltung und ein Ort politischen Widerstands.

Wir werden kämpfen unser Haus zu behalten! Dafür brauchen wir Unterstützung!
Malt ein Transpi, schreibt einen Support-Text, gibt die Info weiter! Macht ein Soli-Event, helft uns mit Anwalts- und Antirepressionskosten, plant Aktionen!
Bleibt widerständig gegen Gentrifizierung, Kapitalismus, Staat und Patriarchat!

WE WILL FIGHT!
L34 RESISTS!

thanks for the solidarity!


best regards from anchor down

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https://www.gofundme.com/liebig34-stays