Liebig34 presents: CosyColdKitchenTalks – soft words in rough times

https://cosycoldkitchentalks.noblogs.org/

Lazy Sunday?

Perfect! Come around, hang out, enjoy nice fresh food and the movie
„DYKE HARD“.

Spring is coming! Reclaim Dorfplatz!

Küfa 8pm

Movie 9pm

3.3.2019

Kiezspaziergang vom Dorfplatz zum Lausitzer Platz

Wir laufen am Samstag den 02.03 um 15:30 am Dorfplatz los. Gleichzeitig mit einer Demo aus Schöneberg, vom Jugendclub Potse & Drugstore und der besetzten Großbeerenstraße 17a, gleichzeitig mit dem Kneipenkollektiv der Meuterei und gleichzeitig mit einer Demo aus dem Schillerkiez, vom Syndikat über die ehemalige Friedelstraße 54.

Verdrängung von emanzipatorischen Strukturen findet gerade überall statt. Nix neues? Stimmt. Aber seit einigen Monaten vernetzen sich all die Projekte untereinander.

Die Warnung wird deutlicher denn ja, wenn einer der Orte angegriffen wird, betrifft es uns alle. So treffen alle Demo-Züge am Lausitzer Platz gegen 17:00 aufeinander, es wird Essen und Musik geben.

Der rot-rot-grüne Senat wird genauso wenig davor zurück schrecken dieses Jahr einen 50 Jahre lang bespielten Jugendclub brutal zu räumen, wie davor die Rigaer Straße wieder in das abstruse Licht eines Bürgerkriegsschauplatzes zu rücken. Der „bodenständige“ Baustadtrat Florian Schmidt ergattert sich immer wieder einen Platz in der Berichterstattung zu Verdrängung und gibt sich als kämpferischen Gegner von Spekulation. Wir glauben nicht, dass ein Politiker egal welcher Partei, ein Interesse hat, linksradikale Strukturen, wie die Liebig34 oder die Rigaer94 zu unterstützen. Auch die Räumung des Freibeuters, mit dem vorausgegangenen Einsatz des SEK‘s, wurde geschickt mit den alt bewährten Mitteln der Spaltung und Kriminalisierung von Besetzer*innen von dem rot-rot-grünen Senat innerhalb von 2 Tagen durch gesetzt.

Wir kämpfen in unseren Häusern gegen den Ausverkauf der Stadt an reiche ignorante Yuppies, gegen die patriarchalen Strukturen, die das System und unseren Alltag durchziehen, gegen die Vereinzelung in Lohnarbeit oder individualisierten Lebensentwürfen, gegen die Existenz der Bullen und stets gegen einen Staat, der uns normieren und regieren möchte.

Wir sind für das Chaos! Wir passen genauso wenig in die Vorstellungen eines Pseudo-68ers wie in die eines verkappten Einsatzleiters. Wir wollen keinen befriedeten Kiez und gesicherte Mietverhältnisse, wir wollen einen Ort für die Rebellion und die Freiheit der Gegenentwürfe.

Der Gerichtstermin für die Räumung der Liebig 34 steht für die nächsten Monate an, der Gerichtstermin für den erneuten Räumungsversuch des Erdgeschosses der Rigaer 94, der Kadterschmiede und des Jugendclubs „Keimzelle“, steht am 13.06.2019 bevor.

Kiezspaziergang | 02.03. | Dorfplatz | 15:30 |

Gemeinsame Kundgebung | 02.03. | Lausitzer Platz | 17:00 |

Feminist* take back Dorfplatz, 8. März

Concert Babsi Tollwut, BBQ and speeches in front of Liebig 34 & inside party with 2 floors with Karaoke and Djs Foxxfaction (female* Hip Hop), Liebig34 resident Dj FättiFättiBummBumm (Disco) and Candy Sluts (Disco).
7pm: BBQ on Dorfplatz and in the yard
8pm: Speeches
8:30: Concert
9:00 Karaoke floor opens
22:00 Djs
L34 is one of the few political anarcha queer feminist house projects, working actively against sexism, discrimination and systematic oppressions. Spaces like this are needed. The Dorfplatz, Infoladen and Bar are important meeting points for the coming together of different political fights against the repressive system. Particularly in the current political context where the right wing is moving forward towards a historically strong reactionary position against feminism, non traditional binary roles, abortion and immigration.Many projects have already been evicted. Many others are in the process of being so. Don t let them take another house.

Brunch against the eviction of Liebig 34

sunday 24.2 at 1pm in liebig bar

Seen on Boxi

Hoch die Interkiezionale Solidarität – Demonstrationen am 02. März

+++ Gemeinsame Demonstrationen vieler bedrohter Projekte am 02.03.19 in Berlin +++ Zubringerdemos aus diversen berliner Berzirken zu gemeinsamer Abschlusskundgebung um 17 Uhr am Lausitzer Platz in Kreuzberg +++ Vorabdemos in Schöneberg, Neukölln, Kreuzberg & Friedrichshain angekündigt +++

Seit Jahresbeginn sind die Räume der Liebig34, der Potse und des Syndikats ohne Miet- oder Pachtverträge. Bei der Liebig34 war wegen ihrer Ankündigung damit zu rechnen, dass sie bleiben, so dass Padovicz vorsorglich Räumungsklage eingereicht hat, bei den anderen kam es eher überraschend. So sei der Bezirk Tempelhof-Schöneberg kalt erwischt worden, als die Potse ihre Räume nicht für ein schlechtes Ersatzobjekt aufgeben wollte. Was die Pears Global sich gedacht hat als das Syndikat nicht ausgezogen ist, bleibt Spekulation, da sie sich von Beginn an Gesprächen verweigert hat und jede Kommunikation abbricht sobald das Wort „Syndikat“ fällt. Vermutlich werden sie sich nicht gefreut haben. Schließlich haben sie nun auch Räumungsklage eingereicht. (mehr…)

Soli-Text G17A

Solidarität mit dem Hausprojekt Liebig 34 ─ Gegen den
Ausverkauf der Stadt ─ Wir Bleiben Alle!

Wieder soll ein Hausprojekt wegen der Geldgier von Investoren
verschwinden.
Das anarcha-queer-feministische Hausprojekt Liebig 34 in Friedrichshain
hat zum 31.12. 2018 keine weitere Mietvertragsverlängerung bekommen.

Der Eigentümer Padovicz ─ bekannt für seine Entmietungspraktiken ─ will
eine Räumung des Hauses, damit nach Luxussanierung neue Mieter*innen
seinen Geldbeutel weiter füllen können. (mehr…)

Liebig 34 goes KVU! Soliparty 9.2.2019 7pm

Soliparty für die Liebig34 in der KVU! Wir starten den Abend mit einer Info VA zum Thema „Historische Kontinuitäten von Antifeminismus von Rechts und Chancen eines
feministischen Antifaschismus“ und einem kurzen Input zur aktuellen Situation der Liebig 34. Danach spielen Szrama (Hardcorepunk), Strach (Crust Punk) und Lost Culture (Hardcore Punk). Anschließend Aufgelege von Fätti Fätti Bumm Bumm (Eurodance Desaster)und Anouk (70ies Punk). Dazu gibt es Live Siebdruck (bringt Klamotten mit!) und lecker Küfa.

Erfolgreicher Flashmob in der East Side Mall gegen Verdrängung und als Solidaritätsaktion für Liebig 34 und Potse & Drugstore am 26.01.2019



https://de.indymedia.org/node/28682

Kurzbericht:
Wir, etwa 30 Aktivist*innen, belagerten heute am frühen Nachmittag für gut 15 Minuten einen der Eingangsbereiche der im November’18 eröffneten East Side Mall an der Warschauer Brücke. Die Aktion gilt als solidarischer Zuspruch für alle von Wohnraumverlust betroffenen und zwangsräumungsbedrohten Menschen, sowie als solidarische Aktion für alle bedrohten Freiräume und Freiraumprojekte, insbesondere hier für die anarcha-queer-feministische Liebig34 im Nordkiez Friedrichshain und die seit fast 50 Jahren autonomen selbstorganisierten Jugendzentren in Schöneberg Potse & Drugstore. (mehr…)

Concert + Cumbia Party

Saturday, 02.02.2019

doors open: 21:00

concert: 22:00

djs: 23:0-05:00

„Anti Corpos“ (feminist hardcore) concert and after show party with cumbia and latin music with Dj Edna Martinez and Marie Leão.
Cocktails, fire bin in the yard!
Dance with us for resistance! Liebig 34 stays!

Küfa & Film über die Liebig 34 „Indoor“

31. 1. 2019, 7pm
Indoor is a short first person Point-Of-View documentation of the 28-year-old self-organised, anarcha -queer feminist house-project Liebig34 in Berlin. The film deviates from the common documentary formats. Instead, it opts for a short film, guiding the viewers through a journey to an alternative space.
Through the eyes of a person walking around the house, the viewers get to experience the vibrant life within Liebig34. They accompany the person as she walks through the rooms and staircases and drawn into the stories and scenes happening around the house. The journey gets artistic, emotional, political and erotic. Liebig34 faces eviction danger later this year, like 30 other project houses who were evicted in the last decade in Berlin. This film seeks to raise awareness to the disappearance of such alternative spaces in the face of gentrification. english with german sub

Soliaktion für Potse/Drugstore und Liebig34: Gegen Verdrängung und Gentrifizierung

https://de.indymedia.org/node/28013

In der Nacht vom 17.12. zum 18.12. wurden in Berlin die Büros von der Hausverwaltungsfirma „Dr.House“ in der Herzbergstraße 82 in Lichtenberg und von rent24 in der Potsdamer Straße in Schöneberg mit Farbe markiert. Im Gebäude in der Potsdamer Straße sitzt auch die Unternehmensgruppe DIM, die an der Verdrängung der Kiez Kneipe Syndikat in Neukölln beteiligt sind. (mehr…)

Zur Situation der Liebig34! Einladung zur Vollversammlung am 27.1.

Am 31.12.2018, also vor nicht mal zwei Wochen schrieben wir noch, dass Padovicz unser Haus rein rechtlich nicht ohne Weiteres räumen lassen kann, dass er zunächst einen Antrag auf Räumung bei Gericht stellen und einen Titel erwirken muss. Wir berichteten darüber, dass der Bezirk und Padovicz noch in Verhandlungen über einen Grundstückstausch stünden, um eine Räumung möglicherweise abzuwenden. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass der Antrag auf Räumung schon längst gestellt worden war: (mehr…)

Silvester zum Frauen*knast

Am 31.12.18 haben um die 300 Menschen von der Liebig34 zum Frauen*knast in Berlin-Lichtenberg demonstriert. Relativ spontan haben wir uns entschlossen Silvester zum Knast zu organisieren und trotz kurzfristiger Mobilisierung sind doch viele Leute dem Aufruf gefolgt.

Der 31.12. war für uns ein wichtiges Datum, da genau da unser Pachtvertrag endete. Auch die Verträge von Potse&Drugstore und Syndikat endeten. Dieses Ende ist für uns der Anfang der Illegalität und der Start in eine unsichere Zukunft. Gerade dann wollen wir unsere Solidarität mit den Gefangenen, die vom Drecksstaat kriminalisiert werden, zeigen. Kraftvoll zogen wir begleitet von Redebeiträgen durch den Nordkiez bis hin nach Lichtenberg und schlossen uns dem Silvestergeböllere zur Begrüßung des Neuen Jahres an, um den Menschen im Knast hören zu lassen, dass sie nicht alleine sind.

Die Demo und der Support hat uns optimistisch gestimmt die Herausforderungen in 2019 zu meistern. Es gibt viel zu tun im neuen Jahren.

Updates zu unserer Situation folgen in Kürze.

https://de.indymedia.org/node/27986

(HH) – Gegen die Stadt der Reichen! fight the rich! – Die Projekte in der Liebig 34 und Rigaer 94 in Berlin durchsetzen! Rebellion in jedem Kiez!

https://de.indymedia.org/node/27122

Freitag Nacht des 14.12. zerstörten wir mit Steinen und Farbe die glänzende Fassade des Neubaus in der Breiten Straße 112-116 in Hamburg. Dazu errichteten wir eine Barrikade aus brennenden Müllcontainern, um problemlos zu verschwinden.

Vor 4 ½ Jahren wurden hier bei der Verteidigung der Hausbesetzung des Altbaus, die Bullen heftig mit Farbe, Böllern und Mobiliar aus dem Haus, angegriffen. (mehr…)

2019 A decisive year ? / 2019 Jahr der Entscheidungen ?!

Within the next days the contracts of Liebig34, Potse, Drugstore, Großbeerenstraße 17a and Syndikat are ending. The future of many other projects like Meuterei, Rigaer94, Brauni is not much clearer. Whether they just have more time or the so called owners are playing with concealed cards, we have to develop and adopt a defense for these projects.
A good moment to go into a counteroffensive (mehr…)

Weihnachtsgrüße aus Weimar

Langsam neigt sich das Jahr dem Ende. Während sich alle um gute Vorsätze für 2019 bemühen, hat sich der Staatsapparat schon längst entschieden was er vor hat.

Solidarität mit den bedrohten Projekten in ganz Deutschland!

In der ganzen Bundesrepublik stehen ab Januar viele Hausprojekte vor ihrem Aus. Die beiden Ältesten sind die Jugendzentren Berlins POTSE und Drugstore. Neben dem Hausprojekt in der Liebig 34 ist ebenso das Kneipenkollektiv „Meuterei“ betroffen. In Halle ist die HASI akut bedroht. Der erste Versuch der Räumung scheiterte aufgrund einer undurchsichtigen Rechtslage. Des Weiteren bleibt in Göttingen das linksradikale Wohnprojekt in der „Roten Straße“ durch das Studentenwerk bedroht. Jenes weigert sich die fälligen Sanierungsarbeiten zu übernehmen und will die Mietpreise enorm in die Höhe treiben. Der Räumungstermin des AZ Köln wurde um ein Jahr hinausgezögert, dennoch steht in absehbarer Zeit eine Verdrängung vom jetzigen Standort an. Ebenso ist in Köln der Bauwagenplatz „Wem gehört die Welt“ räumungsbedroht. Neben der Repression seitens des Staates gab es drei Brandanschläge in Hessen. Einen gegen das Syndikatsprojekt „Knotenpunkt“ und zwei gegen Frankfurter Wohnprojekte. (mehr…)

Liebig34.Bleibt.Laut.Dreckig.Widerständig…und jetzt erst recht!

-deutsch unten-

You‘ve probably already noticed: the lease contract of the anarchaqueerfeminist house project Liebig34 in Berlin-Friedrichshain ends today, 31.12.18. That means that from tomorrow, 01.01.19 the project is threatened with clearance. Before we can be evacuated, Gijora Padovicz, real estate speculator and owner of our house, must first obtain legal action for eviction against the leasing association and us residents. We initially expect a raid in January 2019, during which the personal details of us residents* inside are to be determined. This would be the first step to initiate eviction proceedings. We have seen how such raids in our neighborhood* interior can look like with our friends* in Rigaer94.¹ Likewise, the past has shown time and again thatthe cops cannot necessarily act on a legal basis and can also evacuate houses illegally.² So it can happen that everything comes differently. (mehr…)