Gerazzt. Radikal. Motiviert.

Heute morgen haben die Bullen des LKA 5.21 unter der Einsatzleitung Kranich die Liebig34 gerazzt. Ungewöhnlich war der Samstag, ungewöhnlich die Zusammenwürfelung von Einheiten aus verschiedenen Direktionen. Neu waren ein paar Zivifressen, nicht neu: die Repression.

Anlass dieser Razzia waren wohl Steinwürfe aus dem Haus während der letzten Wochen. Nachdem die Cops das letzte Mal heute morgen gegen 2.30 Uhr Steine vom Dorfplatz einsammelten, besorgten sie sich eine richterliche Anordnung zur Durchsuchung der Liebig34. Sie erlangten einen Durchsuchungsbeschluss für einen Teil unseres Hauses und kehrten gegen 6.30 Uhr zurück. Sie kamen über den Hinterhof und die Vordertür, zersägten Türen und Barris, hebelten diese auf und verschafften sich so gewaltsam Zutritt zu unserem Projekt. Eine Anwältin war schnell vor Ort und konnte den Vorgang beobachten und bezeugen. Insgesamt waren die Bullen etwa drei Stunden im Haus, durchsuchten offiziell und intensiv drei zusammenhängende Räume und den Dachboden. Nebenher schnüffelten sie in nicht abgeschlossenen Privatzimmern herum, rissen Poster von den Wänden, warfen Möbel um, schnitten Internetkabel durch und zerstörten Fenster. Während der Durchsuchung dokumentierten sie ausführlich die Innenansicht und den Aufbau unseres Hauses. In dem offiziell zur Durchsuchung genehmigten Teil des Hauses sammelten sie reichlich DNA und und Fingerabdrücke von Alltagsgegenständen. Außerdem konfiszierten sie einige Dinge aus diesen Räumen wie z. B.: Zigarettenstummel, Steine, Pfandflaschen, Internetswitches, Wandfarbe und Kleidung. Sie suchten keinen Kontakt zu den Menschen im Haus und nahmen auch keine Personalien auf. (mehr…)

Auf die Straße, fertig, los! Dyke* March am 26.07.2019

2019 geht der Dyke* March Berlin am 26. Juli „Für mehr lesbische Sichtbarkeit und Lebensfreude“ auf die Straße.
Warm-up: 18 Uhr (Hausprojekt Liebig34)

Es gibt Musik und Getränke in der Bar von der Liebig34 bevor es dann mit voller Kraft Richtung Kreuzberg geht.
Start: 19 Uhr, Liebigstraße/Ecke Rigaer Str. (Friedrichshain)

Gentrifizierung und Verdrängung von freien Räumen geht uns alle an! Der Dyke* March Berlin startet 2019 solidarisch vor dem Hausprojekt Liebig34. Im September steht ein Gerichtstermin für das queer-feministische Haus an. Es droht die Räumung, denn der Pachtvertrag läuft aus und der Eigentümer will nicht verlängern.

Und ganz wichtig: Auch die Dykes on Bikes sind wieder mit dabei! Schnappt euch euer Motorrad, eine starke Begleitung und kommt einfach zum Bersarinplatz.

Die Motorräder treffen sich gleich am Bersarinplatz (und sparen sich das Kopfsteinpflaster).

2018 zogen sagenhafte 6.000 Dykes, Lesben, Queers und Unterstützende vom Tempelhofer Feld bis zum Kottbusser Tor.

Auch 2019 nehmen wir uns den Raum für geballte und vielfältige lesbische Sichtbarkeit. Nach dem Vorbild der nordamerikanischen Dyke-March-Bewegung bleiben wir dabei: Es ist eine klassische Laufdemo ohne große Wagen, kommerzielle Werbung oder Parteien!

Abschluss ist wie gewohnt am Südblock (Kottbusser Tor) und zum Chillen und Ausruhen lädt das aquarium ein. Wir haben wieder ein kleines Bühnenprogramm für euch auf die Beine gestellt.

Außerdem könnt ihr weiterfeiern im OYA und dem Boddin Eck.

Der Kampf um die Liebig34 geht in die naechste Runde.

-----english below-------

Der Gerichtstermin um die Raeumung unseres anarcha-queer-feministischen Hausprojekts soll am 20.09.19 stattfinden. Padovicz will uns unser Haus nehmen und Politiker*innen wollen, dass wir die Fuesse stillhalten und einfach abwarten und zusehen, was irgendwelche Gerichte ueber unsere Zukunft entscheiden werden.
Aber wir lassen nicht irgendwelche cis-Maenner entscheiden, was mit unserem anarcha-queer-feministischen Projekt und Zuhause passieren wird. Wir sind schon laenger scheisse wuetend und werden es auch noch bleiben!

Die vergangenen Wochen im Nordkiez

In der letzten Zeit hat die Bullenpraesenz in unserem Kiez mal wieder massiv zugenommen. Helis fliegen des Oefteren die Woche tagsueber und auch nachts ueber unsere Daecher, Bullenwannen fahren routiniert ihre Schichten in der Nachbarschaft und Personenkontrollen werden wieder zur Alltaeglichkeit.
Selbst an unseren Dorffest, selbstorganisiert mit unseren Nachbar*innen, bei dem das Variete und der Mit-mach-Zirkus viele Kinder aus der Nachbarschaft anzogen, stellten sich die Cops bedrohlich auf und versuchten unsere gemeinsamen Tage zu stoeren.
Auch sind in den letzten Wochen immer wieder Menschen aus unserer naeheren Umgebung verhaftet und in Gewahrsam genommen worden. Der Umgang mit unseren Freund*innen war gewalttaetig und sexistisch von Seiten der Polizei. Sei es morgens beim Kaffee holen oder abends beim gemeinsamen Kuefa essen, die Bullen kommen und versuchen staendig uns von allen Seiten klein zu halten. Sei es durch den Staatsapparat seitens des Senats und Bezirks, die versuchen uns mit allen Mitteln zum Schweigen zu bringen oder durch die taegliche Konfrontation und Schikane durch die Cops. Es wird uns vermittelt, dass Angst geschuert werden soll.
Aber wir lassen uns nicht einschuechtern und fuer uns ist es eine Selbstverstaendlichkeit, dass wir Widerstand leisten.
Wir wissen schon laengst, dass dieser Umgang uns gegenueber nur eine Reaktion auf unsere Mobilisierung und den gemeinsamen Kampf gegen Verdraengung, Patriarchat, Diskriminierung und Kapital ist. Dies weckt in uns die Hoffnung, dass unser Kampf gegen die Stadt der Reichen und Maechtigen Fruechte tragen koennte.

Ein Blick in unsere Zukunft
Wie auch schon vor der akuten Bedrohung der Raumung, ist und bleibt es wichtig, sich den Dorfplatz, autonome Raeume und Strassen nicht nehmen zu lassen und Praesenz zu zeigen. Es ist Sommer in Berlin, ein Grund mehr unser Leben auf die Strassen zu verlagern. Lasst uns gemeinsam Padovicz und all den anderen Spekulanten zeigen, was wir von dem Gerichtstermin halten. Unterstuetzt uns mit euren kreativen Soli-Aktionen, setzt eure Kaempfe in Bezug zu unseren Kaempfen. Es gilt nicht nur einen besonderen Tag, wie den Tag unserer Raeumung, in Fokus unserer Wut zu setzen. Dezentrale Aktionen, jetzt und ueberall, um der Normalitaet des Schweigens etwas entgegen zu setzen!
Selbst wenn sie unser Haus raeumen werden, unsere Traume, politischen Ideale und Utopien, die hinter dem Haus stehen, koennen sie nicht rauemen. Der Kampf gegen Kapital, Verdraengung, Patriarchat und Diskriminierung laesst sich nicht nur an einem Projekt und einem Tag festmachen. Es ist Zeit: Lasst uns rebellisch-feministische Banden bilden!

Wir werden weiter kaempfen fuer ein hierarchiefreies Leben fernab von Patriarchat und Kapitalismus. Fuer das Erlangen von anti-staatlichen Perspektiven. Fuer eine befreite Gesellschaft, in der Wohnraum keine Ware ist!

Liebig34

------------------------------------------------

The Fight for Liebig34 goes further.

The Court hearing for the eviction of our anarcha-queer-feminist housing project will take place on the 20th of september 2019. Padovicz wants to snitch away the house, while the politicians are trying to keep our mouths shut. Both parties are awaiting a final court decision. We do not let any cis-men decide about the future of our anarcha-queer-feminist project, cause simply no one should decide about us, but ourselves.

The last weeks in Nordkiez

Lateley, the presence of cops in our neighbourhood increased massively. Helicopters are flying daily and nightly over our roofs. Multiple police vans drive through our streets and ID-controls become part of everyday normality.

Also, during our self-organized neighbour fest in which a lot of children participated, the cops reacted in an aggressive way, trying to ruin our day. Several persons sympathising with our project, have been arrested and taken into custody. The arrests of these friends were very violent and sexist. Whether it’s about getting a coffee in the morning at the other side of the street or having dinnerin front of our house, the cops find ways to intimidate us. The system of state tries to silence us by all means. As a consequence, we face daily confrontation with the cops. However, their provocation is not something we allow to set us back or keep us small. It is something that encourages us to resist.
We are aware that their violent behaviour is purely a reaction on our mobilization in our joint-fight against gentrification, patriarchy and capital. All of this, shows us, that our battle against „the city of the rich and powerful“ is effectively starting to worry the establishment.

A glance into our future

It remains important to not let them take away Dorfplatz and the neighbourhood, but to show presence, since we want to shift life and summer to the streets in Berlin. Let us all together. Let us express to Padovicz and everyone else whatwe think of this court date which we received. Be creative and support us with solidarity actions. Further, it’s fundamental that the focus is not only on the eviction day of Liebig34, but that decentralized actions happen everywhere at any moment.
We won‘t be robbed of our desires and conviction when our house will be evicted. The fight against capital and patriarchy is not solely connected to one day or one project. Let’s form rebellious feminist gangs!

We will continue to battle further for a life free of hierarchies, away from patriarchy and capitalism. For a liberated society in which living spaces are no commodities in a consumerist world.

Liebig34

radical queer march

From Berlin to Hamilton : solidarity to our queer comrades facing repression

On June 15th, 2019 in Hamilton, Canada, Pride was attacked by a group of far-right homophobes, christian fundamentalists, neo-nazis, and queer bashers. They arrived with massive homophobic signs and banners, and immediately began to scream insults and slurs. They aggressively harassed individuals, made jokes about rape, and threatened physical violence.

Things quickly escalated as the bigots violently confronted people who were holding a fabric barrier (called the „black hole“) in an attempt to block them from disrupting Pride. Initiated by the far-right activists a brawl broke out – queers who refused to allow their presence to go unchallenged were attacked, but fought back. Several friends were injured and required medical attention. After being kicked out of Pride, this same group chased and assaulted queer youth in the neighbourhood, and then went on to attack people at Toronto Pride the following week.

Since these events, Hamilton Police have focused exclusively on going after the queers who defended themselves and their community. Over the course of the last weeks, police have been targeting and harassing known queer anarchists in the city. Our dear friend Cedar (who spend the last months in jail for the Lock street case, and who wasn’t even present at the event, as they were doing medical attention to the queer comrades coming back from the Pride) was arrested on Saturday, and sits in jail on hunger strike as you read this. On Monday, another queer was arrested – they were released from the station and are facing two criminal charges. And an other person decided to give themselve to the cops as they were looking for them.

On the 50th anniversary of Stonewall and on the Day of Action that was called in support of pride defenders, Hamilton Police have arrested two additional people. That is two more people who have been arrested for fighting back against queer and transphobia, misogyny, and white supremacy. That brings the current total of arrests to five. That’s right, five queers who have been targeted, harassed, and arrested.

For all that reasons we decided, on the 28th of june, for the Day of Action in support of pride defenders, to make a banner sending strength to cedar, and to the other queers targeted in Hamilton. All the distance and borders between use are not enough to limit our solidarity with our comrades in KKanada.

Against homophobes, fascists, citizens and the world that creates them !

For a queer and anarchist ultraviolence !

https://de.indymedia.org/node/34226

Soli-Foto für die Liebig34 vom queer-feministischen Wagenplatz Mollies

https://de.indymedia.org/node/34086

Dorffest Programm

Dorffest program

Here is the program for the Dorffest.
Enjoy the workshops and shows, grab some food, or just have some cold drinks :)

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hier noch das Programm für unser Dorffest.
Schaut bei den workshops und shows vorbei, holt euch was zu essen oder schnappt euch einfach ein paar kühle Getränke :)

Eviction Talk: Kadterschmiede 2016

wieder ein Eviction Talk bei uns. Die Liebig34-Support-Gruppe lädt am 20. Juni ein um über die Räumung und Verteidigung der Kadteschmiede 2016 zu plaudern.

Dorffest

On the weekend of 7-10 June the DORFFEST festival will take place on the Dorfplatz and in the surrounding houses of Liebig and Rigaerstraße.

In order to spread our ideas of freedom, self-determination, solidarity, self-organization, collective life and struggle and to have a good time together we hope to gather on this weekend. It will be a street festival because we are convinced that our thoughts and discourses belong in the public space, because the neighbourhood is a part of our common striving
for freedom. You are welcome to bring your skills, thoughts and soli stands with you or to get in touch with the preparation group beforehand. During the weekend there will be the opportunity for information stands, workshops, discussions, skill-sharing, etc. on the streets but also in the rooms of Liebig34 and Rigaer94. (mehr…)

Infoevent: is canceled instead we show a movie about Sylvia Rivera30.05. 19:00 at Liebig34 Bar

Sylvia Rivera founded the transgendered movement. She organized the very first demonstration specifically for transgendered rights. She got „T“ added to LGBT.

Homeless boy prostitute at twelve, she struggled with drug addiction & alcoholism for much of her life but remained a trailblazer in the fight for social justice, especially transgender & human rights.

Ultimately, she overcame substance abuse, worked as manager of my art deco antique shop in Greenwich Village After years of volunteer work at the homeless kitchen/pantry of NYC’s MCC Church got full time employment there. She also entered the second long-term relationship during those years & commenced receiving international recognition for her pioneering work before dying suddenly at the age of 52 of liver cancer. Today, an organization called ‚The Sylvia Rivera Law Project“ continues the fight she commenced for fair treatment of transgendered people. (mehr…)

Liebig34 Kino

K.O. drops/Date rape drugs at Walpugisnight Party

SOMEBODY USED K.O. DROPS/DATE RAPE DRUGS/GHB AT OUR EVENT!!!!

On the 30th April at our Walpurgisnight party, one woman, and we believe others too, had her drink spiked and had to go to hospital. We are really shocked, upset and angry that a person violated our safer space in this way. Not only was this a violation, this was also a very dangerous act and could have resulted in worse injury. It is important to remember that whilst FLTI people tend to blame themselves for incidents such as these, it is never their fault, its always the fault of the perpetrator. Moving forward, we have already changed our awareness concept. We are also planning to have detection tests at future events, so please ask a member of the Awareness Team or at the bar if you feel unsure about your drink. However, we want to inform you of this incident to make you aware that even if we try our best, our space can never be as safe as we would hope. If anyone at the party felt uncomfortable or believe something happened to them, or have suggestions about how we can improve the safety of our events, please contact us. We are constantly learning how best to navigate our space through this oppressive society.

1 Mai Berlin – Gegen die Stadt der Reichen!

LIEBIG 34 RUFT AUF ZUM 1.MAI IN FRIEDRICHSHAIN.
GEGEN DIE STADT DER REICHEN!

Ihr habt es wahrscheinlich alle schon häufig gelesen: Wir, das anarcha-queer-feministische
Hausprojekt, Liebig34, im Friedrichshainer Nordkiez ist seit dem 01.01.2019 akut
räumungsbedroht (https://de.indymedia.org/node/31598). Die Räumungsklage gegen uns wurde
vom Eigentümer Padovicz schon eingereicht. Die Lage ist angespannt und unsere Zukunft
ungewiss. (mehr…)

Anarcha-Feminist Walpurgisnight

What will the witches burn tonight?

Lets’s come together, dance around the fire or on Dorfplatz and hex the patriarchy for all the shit it is doing to us.

20:00 Dorfplatz: Vegan BBQ & DJ Foxxfaction (female* hip-hop)
20:30 Dorfplatz: Yansn (female hip hop)
21:30 Backyard: „Siksa“ (grrrl punk, Gniezno), „Gruftschlampen“ (dark punk/ new wave, Berlin)
23:00 Bar: Dj*anes & Drinks
23:00: „Plattna“
00:00: „Krawall & Liebe“
02:00: „Sinaij“

Secret room: Karaoke
Yard: Fire Bin & Cocktails

infoevent, sunday 28. mai 5pm

The feminist sewing collective reSew from Kiev talks about their artistic collective work at the intersection of craft, solidarity economy and textile production. ReSew sewing cooperative is a feminist collective that elaborates and practices alternative production, using such instruments as consensus, group dynamic and nonviolent communication. Cooperative is trying to introduce upcycling in production of textiles and clothing and develop new types of economic schemes based on decent and labor proportional income distribution.

Senat und Padovicz wollen Liebig34 räumen lassen

english, spanish, greek, italian, french below
-------------------------------------------------------------------------------

Wie die meisten sicher schon wissen, ist Ende des Jahres 2018 der Pachtvertrag der Liebig 34 mit dem Immobilienspekulanten Padovicz, dem in Berlin mehr als 2.000 Objekte gehören, ausgelaufen. Seitdem leben wir ohne Vertrag aber nach wie vor glücklich und zufrieden in der Liebig34, lieben unser Haus wie eh und je und sind zu allen Schandtaten bereit es mit euch verteidigen. Padovicz und der Senat werden uns hier nicht rauskriegen, denn das ist unser Haus!
Heute wollen wir euch über unsere aktuelle Situation inormieren.

Was bisher geschah: (mehr…)

Dem Mietenwucher die Zähne zeigen!

english and spanish below
-----------------------------------

Wir leben in einer Stadt mit bis zu 50.000 Wohnungslosen, in der jedes Jahr 5.000 Räumungsklagen eingereicht und jeden Tag mehr als 10 Zwangsräumungen vollstreckt werden. Und das während etliche Häuser leer stehen. Wir leben in einer Stadt, in der die Immobilienpreise weltweit am schnellsten steigen. Und das, weil unsere Häuser zum größten Teil Immobilienunternehmen und Privatpersonen gehören, die an unserem Grundbedürfnis nach Wohnen Geld verdienen wollen und dies auch können. Häuser werden totsaniert, um Mieten um ein leichtes verdoppeln und den Umsatz steigern zu können. Was bei alldem ignoriert wird sind die Menschen, die in diesen Häusern, in dieser Stadt leben und auch weiterhin leben möchten. Es wird ignoriert, was Wohnungslosigkeit oder nur die Angst davor mit ihnen macht. Es wird ignoriert wer verdrängt wird und wie sich die selektive Verdrängung von Menschen auf eine Gesellschaft auswirkt. Nicht alle Menschen können und wollen sich einem Lohnarbeits- und Konkurrenzzwang unterwerfen, um in dieser Stadt nicht unterzugehen. (mehr…)

Merch, Merch, Merch

Wow! Es gibt neue Buttons. Wer selbst drucken will findet hier die Vorlagen.

Außerdem eine Patch-Serie

viele neue Tshirt und Beutel-Motive.

Eviction Talks: Eviction, defense and campaigning experiences

Thursday 4th April – 8pm

Berlin is preparing itself for a „Year of Decisions“. Several left spaces are being forced into imminent evictions to give way for the city of the rich. All projects have announced their intention to defend themselves against the ejection. But how, by which means and with what allies? How do we win the political and concrete struggle against the eviction of our projects? With the „eviction talks“ we want to look back into different international experiences of eviction and discuss: what went well, why did some approaches fail? What happens after?

We will begin this series of discussions by seeing videos and talking about the case of the eviction of Liebig14 (2011) with those who had a direct experience.

Donnerstag 4. April 2019 // Liebig34-Bar // 20 Uhr
„Eviction Talks“: Räumungs- und Kampagnenerfahrungen

Berlin bereitet sich auf ein „Jahr der Entscheidungen“ vor. Mehrere linke Freiräume sollen weichen – für die Stadt der Reichen. Alle Projekte haben angekündigt sich gegen den Rauswurf zu wehren. Aber wie, mit welchen Mitteln und welchen Verbündeten? Wie erreichen wir den politischen und realen Erhalt unserer Projekte?
Bei den „eviction talks“ wollen wir zurückschauen, in unseren Räumungs-Erfahrungen wühlen und verschüttete Erkenntnisse wieder ausgraben. Was lief gut, was kann aus gestern, heute und für morgen gelernt werden? Und wie geht es danach weiter? Diesmal zum Fall Liebig14 (2011).

Jetzt auch CosyColdCaféTalks

Nach der Veröffentlichung unserer CosyColdKitchenTalks auf dem Blog (cosycoldkitchentalks.noblogs.org), öffnen wir nun die Türen für gemeinsame CosyColdCaféTalks. Denn wir brauchen nicht nur soft words in rough times, sondern auch safer spaces in tough times, in denen wir gemütlich zusammen kommen, uns entspannen oder uns austauschen können.

Es gibt Kaffee, Tee, Kuchen und andere Leckereien, Bücher, Zines, Gefangenenschreiben und Sonne oder Kaminfeuer.

Es gibt parallel ab 19 Uhr auch bei uns eine Küfa und es. findet von 12-18 Uhr Soli-Tättowieren für die Liebig34 statt.

___________________________________________________

After releasing our CosyColdKitchenTalks on the blog (cosycoldkitchentalks.noblogs.org), we will open now our doors to have CosyColdCaféTalks with you. Because we not only need soft words in rough times, but also safer spaces in tough times, where we can hang out, relax and connect with each other.

There will be coffee, tea, cake and other sweets, books, zines, letter writing to prisoners and sun or chimney fire.

From 7pm there will be also Küfa and Soli-Tattooing for Liebig34 will take place from 12-6pm.

-----------------------------------------------------------------------------------------

cosycoldkitchentalks@riseup.net